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Werdegang unseres Unternehmens
Der Stolz einer Tradition
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Die Geschichte der Defranceschi nimmt ihren Anfang
im Jahre 1954, als der damals fünfzigjährige Francesco Defranceschi die
Firma " Vinificatori Brevettati Defranceschi S.n.c. " in Bozen,
Südtirol, gründet, um ein von ihm erfundenes automatisches Gärsystem zu
vertreiben: als fachkundiger Experte für Gärprozesse arbeitet
Defranceschi neue und innovative Lösungen aus, die durch internationale
Patente geschützt sind und bis heute weltweit in önologischen
Fachzeitschriften zur Sprache kommen. |
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1954:
Gründung der Firma "Vinificatori Brevettati Defranceschi S.n.c."
in Bozen, um die eigenen, automatischen Gärbehälter zu vertreiben,
deren Fertigung zunächst Drittfirmen übertragen wurde und die dann
durch firmeneigenes Personal in Gruppen zu jeweils 5-6 Monteuren im
eigenen Werk zusammengesetzt wurden.
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1965:
Defranceschi beginnt mit der Produktion von eigenen Gärbehältern und
stellt parallel dazu die ersten Edelstahlbehälter her. Die für das
Schweißen und die Oberflächenbehandlung dieses innovativen Materials
erforderlichen Techniken und Kenntnisse werden erworben und verfeinert,
so dass diese sowohl in den Weinkellern Norditaliens als auch außerhalb
der Landesgrenze erfolgreichen Absatz finden.
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1968:
Defranceschi gründet ein Werk in Laives, Provinz Bozen. Schon bald
setzt ein reger Export der Produkte nach Österreich, Deutschland,
Frankreich und in die Schweiz ein.
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1978:
Das Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft umgeformt.
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1983:
Im Industriegebiet von Branzoll, südlich von Bozen, wird eine neue
Niederlassung eingeweiht, die den aktuellen Firmensitz der Defranceschi
S.p.A. darstellt. Diese moderne Produktionsstruktur ermöglicht es dem
Unternehmen, sich nun auch anderen Sektoren zu widmen, bei denen
ebenfalls ein extrem sorgfältiges Finish der Oberflächen erforderlich
ist: in der Bier-, Fruchtsaft-, Milchbranche sowie auf dem
pharmazeutischen Sektor. Durch diese ausgefeilten Verarbeitungsweisen
gewinnen unsere Produkte im Vergleich zu einfachen Weinbehältern an
Hochwertigkeit und Qualität.
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1985:
Es wird mit dem Bau der pneumatischen Membranpressen begonnen. In Imola,
nahe bei Bologna, wird eine Forschungsabteilung ins Leben gerufen, die
sich der Entwicklung von Maschinen für den Weinsektor sowie für die
Getränkeindustrie im allgemeinen widmet. Die erstmals vollständig aus
rostfreiem Edelstahl gefertigten, pneumatischen Pressen der Serie MO
werden entworfen und hergestellt. Den hochwertigen Charakteristiken und
den praktischen Ausmaßen dieser Presse ist ein starker Anstieg des
Exportanteils zu verdanken.
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1989:
Das Werk in Branzoll wird vergrößert. Der Sitz der Defranceschi S.p.A.
- Bereich Maschinenbau wird in der Nähe von Imola Bubano eingeweiht.
Das Unternehmen strukturiert sich aus organisatorischer Sicht um, damit
dem immer größeren und komplexeren Produktionsvolumen nachgekommen
werden kann.
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1990:
Debüt der Defranceschi auf dem Kühlaggregatsektor. Es entstehen die
Kompaktkühlaggregate Frigopack .
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1992:
Francesco Defranceschi, aktiver Präsident der Gesellschaft, verstirbt
unerwarteterweise im Alter von 88 Jahren. Sein Sohn Ivo tritt die
Nachfolge als Präsident und Generaldirektor an.
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1995:
Zusammen mit einem südafrikanischen Teilhaber wird die südafrikanische
Gesellschaft Grotto in Beaconvale in der Nähe von Cape Town übernommen
und in "Grotto Defranceschi Pty. Ltd." umbenannt. Dank der
Einbringung an technischem Wissen und an Produktionstechniken durch
Defranceschi kann dieser Produzent von rostfreien Stahlbehältern eine
drastische qualitative Verbesserung des lokalen Produktes verzeichnen.
Grotto Defranceschi wird außerdem mit dem Vertrieb und dem Kundendienst
der Defranceschi-Produkte in Südafrika betraut.
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1996:
Die von dem Werk in Bubano abgedeckte Produktionskapazität wird
verdoppelt. Um aus kaufmännischer, kundendiensttechnischer und
produktiver Sicht eine stabile und leistungsfähige Präsenz auf dem
deutschen Markt zu gewährleisten, wird in Deutschland die Defranceschi
Vertriebs- und Service GmbH mit Sitz in Viernheim ins Leben gerufen.
Es
wird mit der Herstellung und dem Vertrieb von Kühlkonzentratoren für
Most der Serie "CONCENTRAMATIC" begonnen, die der
Zuckeranreicherung von Mosten dienen, ohne eine Veränderung der
organoleptischen Eigenschaften zu bewirken.
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1997:
Gründung der Gesellschaft "Defranceschi Chile Ltda", die sich
der Herstellung und dem Vertrieb der Defranceschi-Produkte in
Lateinamerika widmet
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1998:
Die Defranceschi Vertriebs und Service GmbH wird in die
"Defranceschi Deutschland GmbH" umgegründet und zieht in eine
moderne Niederlassung nach Mannheim um, die von nun eine autonome
Produktionsstruktur darstellt.
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2001:
Defranceschi stellt ein integriertes Gärsystem, "Délesystem"
genannt, vor. Hierbei handelt es sich um das wahrscheinlich kompletteste,
derzeit auf dem Markt erhältliche System, das in sich die Möglichkeit
eines Einsatzes und Alternierens von automatischen Umwälz-, Eintauch-
und Délestagezyklen sowie eine ständige Kontrolle der
Mikro-Sauerstoffaufnahme und der Gärtemperatur, der Beseitigung der
Kerne während des Gärprozesses und der automatischen Tresterentleerung
vereint.
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2002:
In Frankreich wird "Defranceschi France S.A." in Lunel (in der
Nähe von Montpellier) gegründet. Diese Produktions- und
Vertriebseinheit deckt den französischen Markt ab, der einen der
wesentlichen Abnehmer der Defranceschi-Pressen darstellt.
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2004: Die Defranceschi-Gruppe übernimmt den
Weinbereich des
bekannten deutschen Unternehmens AMOS GmbH aus Heilbronn, weltweit renommierter
Hersteller von Maschinen für die Weinbereitung. Mit dem Erwerb des
Weinbereichs der AMOS
GmbH gelingt es der Defranceschi-Gruppe nunmehr, mit der eigenen
Produktpalette alle Bedürfnisse der Weinbereitungsindustrie von Annahme und
Transport, Abbeeren und Pressen über Keltern und Temperaturregulierung bis
hin zu Lagerung ganzflächig abzudecken. Projektierung und Produktion der AMOS-Maschinen
für den Weinbereich wurde von Heilbronn nach Mannheim zur
Defranceschi
Deutschland GmbH verlegt. Der Synergieeffekt aus dem Zusammenschluss von
Defranceschi und Amos ergibt qualitative, funktionale und produktive
Verbesserungen, wobei erklärtes Ziel auch weiterhin die Entwicklung
innovativer und technisch ausgereifter Projekte darstellt.
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